Die "Türckische Cammer" im "Grünen Gewöbe" des Dresdener Residenzschloß wird im vollen Umfang erst wieder 2010 zu sehen sein, aber bereits im Frühjahr konnten erste restaurierte Schmuckstücke besichtigt werden. Jetzt stellt die Staatliche Kunstsammlung Dresden vom 19. Juli bis 8. September 2008 im Rahmen der Ausstellung "Überraschende Ansichten aus der Türckischen Cammer" in größerem Umfang restaurierte Exponate aus der "Türckischen Cammer" aus.
Die "Türckische Cammer" beherbergt diplomatische Geschenke, Ankäufe und Beutestücke aus unterschiedlichen Schlachten gegen die Osmanen, woraus eine Sammlung exotischer Waffen, Reitzeuge, Zelte und Gewänder entstanden ist, von der gerne behauptet wird, daß sie in Deutschland ihres Gleichen suche.
Mit langen Wartezeiten muß man bei dem Besuch des "Grünen Gewölbes" rechnen, bei der Sonderausstellung "Überraschende Ansichten aus der Türckischen Cammer" wird das nicht anders sein, denn viele Exponate werden zum ersten Mal seit 61 Jahren gezeigt.
Homepage der SKD
Mittwoch, 16. Juli 2008
Samstag, 5. Juli 2008
Berlin "Unter den Linden": Unannehmlichkeiten für Madame Tussauds reissen nicht ab
Nachdem das Wachsfigurenkabinett "Madame Tussauds"in Berlin gerade erst auf dem Boulevard "Unter den Linden" eröffnet hatte und ein Besucher der Adolf-Hitler-Wachsfigur den Kopf abgerissen hatte, kommen neue Unannehmlichkeiten auf das Management von Madame Tussauds zu:
Helmut Kohl (CDU), Bundeskanzler a.D., hat Widerstand gegen die Aufstellung einer Wachsfigur in dem Kabinett "Unter den Linden" angekündigt, die ihn darstellt. Er erklärte sich in der Bild-Zeitung verwundert, er habe nie das Einverständnis zu der Aufstellung in dieser Form gegeben, sondern nur bestimmte Bedingungen genannt.
Das Management von Madame Tussauds sagte dazu, die Figuren kämen aus London, wo man genau arbeite und daher ginge man von einem Einverständnis aus.
Neben den spannenden Tagen, die die Leitung von Madame Tussauds damit sicherlich haben (noch vor der Eröffnung war darüber gestritten worden, ob Madame Tussauds überhaupt in Berlin eröffne, denn der Berliner Senat wollte übermäßige Werbung für Madame Tussauds auf dem historisierenden Boulevard "Unter den Linden" nicht zulassen) gibt das auch interessante Einblicke in die Organisationsstruktur von Madame Tussauds: Die Abhängigkeit der Berliner Niederlassung vom Londoner Mutterhaus scheint groß zu sein, sonst hätte das Management in Berlin direkten Einblick in die Einverständniserklärungen, die man sich nach professioneller Rechtsberatung in der Regel schriftlich geben läßt.
Helmut Kohl, der sich von einem schweren Sturz erholt, hat derweil den Einsatz seines Anwaltes angekündigt: Klagegegenstand könnte die Herausgabe der Wachsfigur sein oder eine hohe Entschädigung, da Helmut Kohl zwar eine Person der Zeitgeschichte ist und sein Bildnis daher nicht dem Schutz unterliegt, wie er für gewöhnliche Bürger gilt, aber der gelockerte Bildnisschutz für Prominente hat seine Grenzen, insbesondere wenn er die Interessen der Kommerzialisierung stößt.
Video
Helmut Kohl (CDU), Bundeskanzler a.D., hat Widerstand gegen die Aufstellung einer Wachsfigur in dem Kabinett "Unter den Linden" angekündigt, die ihn darstellt. Er erklärte sich in der Bild-Zeitung verwundert, er habe nie das Einverständnis zu der Aufstellung in dieser Form gegeben, sondern nur bestimmte Bedingungen genannt.
Das Management von Madame Tussauds sagte dazu, die Figuren kämen aus London, wo man genau arbeite und daher ginge man von einem Einverständnis aus.
Neben den spannenden Tagen, die die Leitung von Madame Tussauds damit sicherlich haben (noch vor der Eröffnung war darüber gestritten worden, ob Madame Tussauds überhaupt in Berlin eröffne, denn der Berliner Senat wollte übermäßige Werbung für Madame Tussauds auf dem historisierenden Boulevard "Unter den Linden" nicht zulassen) gibt das auch interessante Einblicke in die Organisationsstruktur von Madame Tussauds: Die Abhängigkeit der Berliner Niederlassung vom Londoner Mutterhaus scheint groß zu sein, sonst hätte das Management in Berlin direkten Einblick in die Einverständniserklärungen, die man sich nach professioneller Rechtsberatung in der Regel schriftlich geben läßt.
Helmut Kohl, der sich von einem schweren Sturz erholt, hat derweil den Einsatz seines Anwaltes angekündigt: Klagegegenstand könnte die Herausgabe der Wachsfigur sein oder eine hohe Entschädigung, da Helmut Kohl zwar eine Person der Zeitgeschichte ist und sein Bildnis daher nicht dem Schutz unterliegt, wie er für gewöhnliche Bürger gilt, aber der gelockerte Bildnisschutz für Prominente hat seine Grenzen, insbesondere wenn er die Interessen der Kommerzialisierung stößt.
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Düsseldorf: Zerbrechliche Schönheit Glas im Blick der Kunst
Im Düsseldorfer Kunstmuseum Kunstpalast ist derzeit die Ausstellung "Zerbrechliche Schönheit
Glas im Blick der Kunst" zu sehen.
Bis zum 31.08.2008 geht die Düsseldorfer Ausstellung der Frage nach, wie Glas als Material, das aus seiner doppelten Existenz einerseites als "unsichtbar" aufgrund seiner Durchsichtbarkeit, andererseits aber fühlbar, seinen besonderen Reiz bezieht und Künstler in seinen Bann gezogen hat.
In Werken von László Moholy-Nagy, El Lissitzky und Marcel Duchamp ebenso wie in den Werken von Claude Monet und August Macke und insgesamt 150 Meisterwerke der Malerei und Grafik von der Renaissance bis heute und der Objektkunst, Installationen und Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts wird dem Zauber des Glases nachgespürt.
Glas hat in der Architektur einen besonderen Platz und wird deswegen in der Ausstellung auch in diesem Zusammenhang genau betrachtet.
An öffentliche Führungen durch die Ausstellung kann man sonntags, 15 Uhr, und mittwochs, 16 Uhr, teilnehmen, für sonstige Führungen kann man sich unter 0211/ 80 90100 anmelden, die Öffnungszeiten:
Di – So 11 – 18 Uhr
Eintrittspreise:
10,-- Euro, 7,50 Euro ermäßigt
(inkl. Besuch der ständigen Sammlung)
Homepage zur Ausstellung
Glas im Blick der Kunst" zu sehen.
Bis zum 31.08.2008 geht die Düsseldorfer Ausstellung der Frage nach, wie Glas als Material, das aus seiner doppelten Existenz einerseites als "unsichtbar" aufgrund seiner Durchsichtbarkeit, andererseits aber fühlbar, seinen besonderen Reiz bezieht und Künstler in seinen Bann gezogen hat.
In Werken von László Moholy-Nagy, El Lissitzky und Marcel Duchamp ebenso wie in den Werken von Claude Monet und August Macke und insgesamt 150 Meisterwerke der Malerei und Grafik von der Renaissance bis heute und der Objektkunst, Installationen und Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts wird dem Zauber des Glases nachgespürt.
Glas hat in der Architektur einen besonderen Platz und wird deswegen in der Ausstellung auch in diesem Zusammenhang genau betrachtet.
An öffentliche Führungen durch die Ausstellung kann man sonntags, 15 Uhr, und mittwochs, 16 Uhr, teilnehmen, für sonstige Führungen kann man sich unter 0211/ 80 90100 anmelden, die Öffnungszeiten:
Di – So 11 – 18 Uhr
Eintrittspreise:
10,-- Euro, 7,50 Euro ermäßigt
(inkl. Besuch der ständigen Sammlung)
Homepage zur Ausstellung
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